Einschulung

Ich kann mich zwar nicht mehr an meine eigene Einschulung erinnern, dafür aber umso besser an die meines Sohnes.
Im Vorfeld wurde alles nötige sorgfältig ausgesucht und gekauft, heimlich eine passende Schultüte gebastelt und mit viel Liebe gefüllt. Der Tag selber war aufregend, denn es war ja alles neu, neue Umgebung, neue Menschen um einen herum, ein Weg, den man zuvor noch nie gegangen ist, neue Herausforderungen….

Mein Großer ist nun in der Q2. Wenn ich eins in den 12 Jahren gelernt habe, dann das, dass es Situationen gibt, die gut klappen und welche, die einen vor eine Herausforderung stellen.

Das Wichtigste jedoch ist: zu vertrauen!

Vertrau darauf, dass alles gut wird. Gut bedeutet dabei aber nicht, gut in deinem Sinne, sondern gut für den jeweiligen Lebensweg.
Manchmal sind Umwege wichtig, damit wir eine bestimmt Erfahrung machen. Diese ist für uns wichtig, wichtig für unser Leben.

Gestern kam mein Sohn wie gesagt in die Q2 und glaubt mir, ich habe gerade in den letzten Jahren lernen dürfen und vor allem lernen müssen, was es heißt zu vertrauen. Was es heißt, sein Kind seinen eigenen Weg gehen zu lassen. Seine eigenen Erfahrungen zu machen, die eigenen „Fehler“, aus denen man dann lernt und seine Schlüsse zieht.

Hab vertrauen in dein Kind. Es ist gut, so wie es ist!